VIA CRUCIS – Stationen

Ein Kreuzweg für Specher und Orgel nach Graphiken von Katharina Volbers.
Mit Texten von Armin Juhre und Musik von Lothar Graap.

In seiner Komposition STATIONEN setzte Graap das Leiden und Sterben Jesu höchst beklemmend in Töne. Das Werk wurde nach Grafiken von Katharina Volbers komponiert, die in Barlachscher Tradition die 14 Stationen des Martyriums Jesu in Schwarz-Weiß visualisierte.

Das kompositorische Schaffen von KMD Lothar Graap (*1933) wurzelt in der Liturgie, in enger Anlehnung an das Bibelwort. 1924 erhielt Graap für seine Verdienste in der Musik und Musikvermittlung das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland.

Die Grafiken und Gemälde der in Eisenach geborenen Künstlerin Katharina Volbers finden sich u.a. in der Ordenszentrale der Pallottiner in Rom sowie in zahlreichen Kirchen. Ihre graphischen Darstellungen der Kreuzwegstationen gestaltete die 1996 verstorbene Künstlerin für ihre Gemeinde Heilig-Kreuz in Frankfurt/Oder.

Texte des Lyrikers Armin Juhre (1925 – 2015) verbinden die einzelnen musikalischen Stationen miteinander. Juhre war nicht nur Schriftsteller und Redakteur beim evangelischen Rundfunk, sondern auch Autor von Erzählungen, Gedichten und Liedtexten, die im Bereich des ‘Neuen Geistlichen Liedes’ Einzug gehalten haben.

VIA CRUCIS – STATIONEN wird am 3. Fastensonntag in St. Laurentius aufgeführt. Zu Beginn und zum Abschluss erklingen die Ciacona in d und g, zwei in Leipzig aufgefundene Orgelwerke, die nach jahrelanger Recherche durch den Leiter des Leipziger Bach-Archivs, Prof. Dr. Peter Wollny, Johann Sebastian Bach zugeordnet werden.

VIA-CRUCIS

Pfarrer Achim Köhler, Sprecher
Stephanie Borkenfeld-Müllers, Orgel.

Sonntag, 08. März 2026, 16:00 Uhr, St. Laurentius Mönchengladbach-Odenkirchen.

Türkollekte für die Aufgaben der Kirchenmusik am Ausgang.

Wenn Stille spricht – Passion in Musik

Mit dem Palmsonntag beginnt die Karwoche. Abgeleitet vom altdeutschen Begriff Kar, der Trauer, Kummer oder Wehklage bedeutet, ist sie geprägt von Jesu Leid und Tod.
Sie wird oftmals auch als ‘Stille Woche’ bezeichnet, da in dieser Passions- oder Trauerwoche vieles ruht.

Der BachChor Mönchengladbach bettet diese Stille in Musik ein. So erklingt die Choralkantate ‘O Haupt voll Blut und Wunden’ von Felix Mendelssohn Bartholdy und das ‘Stabat Mater’ – die leidvollen, aus dem Mittelalter stammenden Worte Mariens, in Musik gesetzt von Josef Rheinberger.
Chöre aus der Johannespassion von Johann Sebastian Bach und die für acht Stimmen gesetzte Motette von Antonio Lotti ‘Crucifixus’ runden das Programm ab.

Wenn Stille spricht – Passion in Musik.
Palmsonntag, 29. März 2026, 17:00 Uhr

St. Laurentius MG-Odenkirchen

Sebastian Neuwahl, Bariton, BachChor Mönchengladbach, Camerata Gladbach.
Leitung: Stephanie Borkenfeld-Müllers.
Der Eintritt ist frei.

Plakat-Passion-26